Jahresbericht GYK 2018

Die beste Saison der Sparte Gymnastik Kleinfeld 

Die Umstrukturierungen vom 2017 zeigten Wirkung. Durch motivierte Turnerinnen und die neu gewonnene Trainingszeit konnten die Leistungen sowie die Wettkampfresultate verbessert werden. Mit spielte jedoch sicherlich auch, dass die Wettkampfchoreo mit dem Motto 50ies, wenn auch mit einigen Änderungen, die zweite Saison geturnt wurde. 

Am Trainingstag im März in Egg wurden neue Choreographieteile einstudiert und es konnte an Details gefeilt werden. Die folgenden Trainings wurden in der Halle wie auch draussen, sofern das Wetter es zuliess, gut genutzt und es wurde fleissig trainiert. Nebst der Gymnastik gingen wir zu Beginn des Trainings teilweise auch auf eine Joggingrunde oder übten unser Können im Schleuderball und/oder Kugelstossen. Der Fokus lag aber weiterhin auf dem Gymnastiktraining. 

Am 2. Juni ging es am Tannzapfencup in Dussnang erstmals auf den Wettkampfplatz. Das Ziel dieser Saison war die Note 9. Mit der erreichten Note von 8.89 lagen wir darunter, aufgrund der starken teilnehmenden Teams konnten wir aber trotzdem stolz auf die gezeigte Leistung sein. 

Gleich am kommenden Tag starteten wir unter guten Bedingungen und mit viel Publikum an der Regionalmeisterschaft in Regensdorf. Die Rückmeldungen der Zuschauer nach unserem Auftritt waren gut. Dass es für die Note 9.41 reichen könnte hätten wir uns jedoch nicht mal zu träumen gewagt. Mit dieser für uns fantastischen Note durften wir zuoberst aufs Podesttreppchen und die Freude war riesig! Schade, dass viele unserer Turnerinnen an der Rangverkündigung nicht mehr anwesend waren. So feierten wir den Erfolg im kleinen Rahmen anschliessend im Hirschen und liessen den Abend fröhlich ausklingen. 

Für die weiteren Wettkämpfe waren die Ziele nun hochgesteckt, ganz mit dem Bewusstsein, dass der Fall aber auch tief sein kann bei dieser Vorlage der Note 9.41. 

Und so kam es auch. Hätten wir über die Note 8.97 eine Woche früher noch gejubelt war die Freude am Verbandsturnfest Seetal in Hochdorf Mitte Juni darüber etwas getrübt. Trotzdem konnten wir sehr zufrieden sein! 

Zwei weitere Wochen konnte intensiv trainiert werden, der Fokus auf die Details und Formationen gelegt werden und am Kantonalturnfest in Romanshorn ging das Team motiviert auf die Wettkampfwiese. Auf einem tollen Wettkampfgelände durften wir starten und es lief gut. Mit der erturnten Note von 9.17 waren wir sehr zufrieden und konnten den Saisonabschluss in vollen Zügen geniessen. 

Sicherlich zu den guten Leistungen beigetragen hat auch die an allen Wettkämpfen vollzählige Teilnahme der Turnerinnen. Wir waren immer vollzählig und es gab deshalb keine Positions- und Formationsumstellungen. So macht’s richtig Spass! 

Nach einer gemütlichen Chranzverschwellung begaben wir uns in die wohlverdiente Sommerpause. Ursu Huber hatte sich aufgrund ihrer Vorstandstätigkeit aus dem Leiterteam zurückgezogen. An der Chranzverschwellung durfte sie noch ein kleines «Abschiedsgeschenk» entgegennehmen. Wir danken ihr für ihren tollen Einsatz, freuen uns sie als Turnerin weiter dabei zu haben! Michi Alder ist deshalb seit den Sommerferien neu im Leiterteam dabei. 

Im Herbst starteten wir mit der Chränzli-Choreo. Ziel war es, Chränzli-Choreo und die neue Wettkampfchoreo bereits parallel zu üben da im 2019 das ETF ansteht und wir mit einer neuen Choreo an den Start gehen möchten. 

Nach einigen Leitertreffs war die Musik, die Choreographie-Richtungen klar, die Aufteilung gemacht und alle machten sich an die Arbeit. 

So konnten wir unter dem Motto «Tanz der Vampire» eine gelungene Chränzlichoreo machen und haben zeitgleich auch schon zwei Teile der neuen Wettkampfchoreographie einstudiert. 

Am Chränzli zeigte sich der gute Teamgeist. Gegenseitig wurde geschminkt und einander geholfen, auf der Bühne getanzt und die Showqualitäten gezeigt, sowie im Vorfeld von verschiedenen Personen Besorgungen gemacht und Bühnendeko gestaltet. 

Zufrieden dürfen wir auf ein gelungenes Jahr zurückschauen. Nun ist die Herausforderung all das Gelernte über die Feiertage nicht zu vergessen und im Januar motiviert ins 2019 zu starten. 

Ich freue mich darauf und bedanke mich bei meinem Leiterteam und den engagierten Turnerinnen! 

Dezember 2018
Steffi Rieder